Zum Ursprung des dreischiffigen Presbyteriums an Klosterkirchen des benediktinischen Reformmonchtums (Ein Vergleich mit den Dreikirchen-Basiliken in Georgien)

Authors

  • Ernst Badstiibner

Abstract

Die 948 begonnene zweite Kirche des burgundischen Reformklosters Cluny, allgemein unter der Bezeichnung Cluny II bekannt, zeichnete sich durch eine Gbersichtliche, entsprechend der monastischen Liturgie sinnvoll geghederte Raumfolge aus. Von West nach Ost reihten sich die Bau- und Raumteile folgendermafen aneinander: zunichst das Atrium und die Galilda genannte Vorkirche als Sammlungsstitten fiir Prozessionen, dann die Basilika mit dem westlichen Teil fiir die Nutzung durch die Laien und mit dem 6stlichen Teil einschlieBlich der Vierung des Querhauses fiir den Chordienst der Monche (chorus minor und maior) und, als AbschluB, der vielfdltig gestaffelte Ostteil fiir die Altarfeier wie auch fiir meditative Einzelandachten. Typologisch interessiert in unserem Zusammenhang nur dieser letzte Teil Ostlich des weitausladenden Querhauses der im ganzen kreuzformig angelegten Basilika.

Published

1984-11-11

How to Cite

Badstiibner, E. (1984). Zum Ursprung des dreischiffigen Presbyteriums an Klosterkirchen des benediktinischen Reformmonchtums (Ein Vergleich mit den Dreikirchen-Basiliken in Georgien). Georgica, 7, 77–81. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10072