Etruskisch-vorgriechisch-kartwelische Etymologien

Authors

  • Rismag Gordesiani

Abstract

Vor einigen Jahren unternahmen wir in einer verˆffentlichten Arbeit den Versuch, in der etruskischen Sprache vier Schichten voneinander zu unterscheiden: a) eine uralte mediterrane, b) eine sogenannte kaukasisch-pelasgische oder kartwelisch-pelasgische, c) eine indoeuropische und d) eine anatolisch-tyrsenische. Damals sprachen wir den Gedanken aus, dafl zur Bestimmung der Natur der etruskischen Sprache das kartwelisch-pelasgische Element das wesentliche sei. 1 Stellt man die Frage so, dann ist es nat¸rlich erforderlich, klare Belege zu suchen, die das Etruskische einerseits mit dem Vorgriechischen und andererseits mit dem Kartwelischen verbinden. Sollte es sich herausstellen, dafl die Elemente, die der kartwelischen Sprachwelt organisch sind, regelmflig im Vorgriechischen und Etruskischen auftreten, dann erhlt unsere Hypothese von der Migration kartwelischer St‰mme in einzelne Regionen des Mittelmeergebiets eine reale Grundlage. 2 Diesmal behandeln wir einige etruskische Termini, die unseres Erachtens auf eine etruskisch-vorgriechisch-kartwelische Verbindung hindeuten.

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Published

1985-11-11

How to Cite

Gordesiani, R. (1985). Etruskisch-vorgriechisch-kartwelische Etymologien. Georgica, 8, 10–13. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10083