Die Universitat Tbilissi - Geschichte, Probleme, Entwicklungsperspektiven
Abstract
Das georgische Volk verf¸gt ¸ber uralte Traditionen in der Entwicklung seiner Kultur, Philosophie, Wissenschaft und Volksbildung. Erhalten gebliebenen historischen und literarischen Quellen zufolge entstanden Heimst‰tten philosophischer und rhetorischer Schulen in Westgeorgien, der Kolchis, schon im 3.Jh. u.Z. Im 11.ó12.Jh. entfalteten hervorragende georgische Gelehrte eine fruchtbare philosophische und literarische T‰tigkeit sowohl in Georgien selbst als auch in zahlreichen christlichen Zentren des Auslands, in Griechenland, Syrien und im Nahen Osten. Weit bekannt sind die Philosophie- und Literaturschulen vom Athos und vom Sinai, das Petrizoni-Kloster im heutigen Batschkowo sowie die Akademien von Gelati und Iqalto. Fast alle ihre Vertreter, bekannte georgische Schriftsteller und Philosophen, Persˆnlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens und Staatsm‰nner, erwarben ihr hohes Wissen und ihre vielseitige Bildung entweder in ihrer Heimat oder in Byzanz und anderen europ‰ischen und nahostlichen Landern.


