Kartwelologische Miszellen III
Abstract
Die Betonung im Swanischen ist bis jetzt noch nicht ernsthaft erforscht. Sie scheint frei zu sein, wie man das in den einsilbigen Radikalverben beobachten kann, wo das Verbalprifix in der 3.Person des Aorists unbetont ist, wihrend es in der 1. und 2. Person sehr oft betont ist. So fithrt V.Topuria (1967, S.149f., 273f.) an: 1. Sg. ogan, 2. Sg. agan vs. 3. Sg. aqdn ,pfligen“. V. Topuria ist auch der Ansicht, dal die Betonung die Ursache fiir die Verlidngerung des Verbalprifixes /a- ist: 1. Sg. loxwim, 2. Sg. laxam vs. 3. Sg. lalem .essen”. Obwohl es auch eine phonematisch relevante Liange im Swanischen gibt, ist die sporadische Verlangerung der betonten kurzen Silben nicht unméglich, wie man es beispielsweise aus den typologischen Fakten einiger ostoberlitauischer Mundarten ersehen kann.


