Ossetisch anlautend /b-/

Authors

  • Dieter Weber

Abstract

Zu der phonologischen Beschreibung einer Sprache gehort nicht nur die Bestimmung der einzelnen vokalischen und konsonantischen Phoneme; zusitzlich sollte auch untersucht werden, welche Phonemfolgen innerhalb eines Wortes (bzw. eines Lexems oder Morphems) in der betreffenden Sprache mdglich sind. Wird bei solchen Beobachtungen die Diachronie mit einbezogen, konnen sich fiir manche Probleme neue Gesichtspunkte ergeben. So hat in der Sprachgeschichte des Ossetischen kombinatorischer Lautwandel immer eine grofie Rolle gespielt, der allerdings noch nicht in allen Einzelheiten geklirt zu sein scheint. Bei der hier vorgelegten kurzen Ubersicht iiber den historischen Hintergrund von ossetisch anlautend /b-/ kénnen einige dieser Probleme sichtbar gemacht werden.

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Published

1988-11-11

How to Cite

Weber, D. (1988). Ossetisch anlautend /b-/. Georgica, 11, 25–28. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10175