Die Anfinge der georgischen Ateliermalerei (Zum EinfluB der westeuropaischen Kunst)
Abstract
Die georgische Malerei des Mittelalters ist im Laufe ihrer jahrhundertelangen Entwicklung durch zahlreiche Denkmailer der monumentalen Malerei, durch Heiligenbilder und Miniaturen von hohem kiinstlerischem Wert hervorgetreten. Die Malerei des 16.-18. Jahrhunderts, die die letzte Entwicklungsetappe der georgischen mittelalterlichen Kunst verkorpert, ist wie jede Kunst einer Ubergangsepoche von kompliziertem Charakter und zeichnet sich durch stilistische Mannigfaltigkeit aus. Zwar kennzeichnet die Malerei dieser Zeit die grundsitzliche Orientierung auf die postbyzantinische Richtung, doch gleichzeitig sind in den Kunstdenkmalern dieser Periode sowohl Einfliisse der iranischen als auch der westeuropiischen Kunst zu erkennen. Bis zum heutigen Tag wurden hauptséchlich jene Denkmaler und Kunstrichtungen erforscht, die sich an der Malerei der Athos-Schule und der sogenannten ,volkstimlichen“ Malerei orientierten.

