Die alten georgischen Staaten und ihre sozialokonomische Ordnung

Authors

  • Giorgi Melikischwili

Abstract

Als erste georgische Staaten gelten traditionell Iberien (ein c.)s'.georgisch.es .Kdlnig.rei'ch,'da‘s auch unter dem Namen Kartli bekannt ist) und Kolchis (das westgeorgische Konigreich Egrisi). Die Erforschung altorientalischer (assyrischer und urartdischer) keilschriftlicher Inschriften machte es jedoch maglich, die Frage nach thnen vorangegangenen Staatsverbinden aufzuwerfen. Fiir Iberien isi dies einerseits die Vereinigung der Muschker und andererseits DiaochiDaiaeni, fiir die Kolchis das legendire Kolcherreich der Argonautensage und Kuicha, bekannt aus urartdischen Quellen des 8. Jh.s v. Chr. Sie versetzen uns in die Vorantike gegen Ende des 2. Jahrtausends und in die erste Hilfte des 1. Jahrtausends v. Chr. Nicht aur das bekannte Konigreich der Muschker, sondern auch Diaochi (griech. Taochi, georg. Tao) und Kolcha (Kulcha) waren offenbar bereits Staaten mit einer frithen Klassengesellschaft.

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Published

1991-11-11

How to Cite

Melikischwili, G. (1991). Die alten georgischen Staaten und ihre sozialokonomische Ordnung. Georgica, 14, 73–80. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10241