Identitat und Universalitatt Volkssprache und Schriftsprache in den Landern des alten Christlichen Orients

Authors

  • Winfried Roeder

Abstract

Die Anfange der georgischen Schrift- sprache sind uns weitgehend unbekannt. Wir kennen zwar georgische lnschriften in georgischer Schrift seit dem 5.Jh., aber mit dieser Feststellung sind die Fragen nicht einmal angedeutet, die sich bei der Entstehung van Schriftsprachen im allgemeinen und im Christlichen Orient im besonderen stellen: Was bedeutete das Georgische fur diejenigen, die uns solche Inschriften hinterlassen haben und sich nicht mehr des Griechischen oder Ararnaischen bedienten wie wenigstens einige ihrer Vorfahren, und warum schrie- ben sie Georgisch? Was bedeutete es fur diejenigen, die in dieser und der folgenden Zeit Teile der Bibel ubersetzten und aufschrieben, anstatt sie nur fur Zwecke der Auslegung rnundlich in der »Volkssprache« wiederzugeben?

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Published

1994-11-11

How to Cite

Roeder, W. (1994). Identitat und Universalitatt Volkssprache und Schriftsprache in den Landern des alten Christlichen Orients. Georgica, 17, 66–84. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10543