Der russische Imperialismus und die Bildung von Gemeinschaften!

Authors

  • Anthony Rhinelander

Abstract

Die Autokratie russischer Herrscher hat sich einen schlechten Namen gemacht. Sie erwies sich als unfähig, in der Zeit der Moderne und in revolutionären Zeiten (19. und frühes 20. Jh.) eine versöhnende Rolle in den politischen, sozialen und kulturellen Spannungen und Konflikten Rußlands zu spielen. In der Dämonenlehre russischer Geschichte hat sich der >»zaristische Imperialismus« als das Böse aufgelürmt, das verhinderte, daß Freiheit und sowohl politische, soziale als auch kulturelle »natürliche« Entwicklung zu den geknechteten Völkern des russischen Imperiums gelangte (Semmel 1993). Genau betrachtet, konnte der russische Imperialismus, unter welchem ich die Autokratie, die in den angrenzenden nicht-russischen Ländern herrschte, verstehe, eine wichtige gestalterische und positive Rolle in der Entwicklung von Gemeinschaften nicht-russischer Völker spielen und tat das auch.

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Published

1998-11-11

How to Cite

Rhinelander , A. (1998). Der russische Imperialismus und die Bildung von Gemeinschaften! . Georgica, 21, 50–55. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10585