Das Problem der »kaukasischen Brücke« in der ukrainischen Komparativistik an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

Authors

  • Liudmila Hrivtsiyk

Abstract

Daß die »Brücken«-Funktion des Kaukasus, viel älter ist als die Südosteuropas, wurde durch fundamentale historische Forschungen überzeugend nachgewiesen. Besonders V. Lapin, O. Lortkipanize, V. Ljublin, E. KruZnov, S. Mesxia, N. Muryulia, I. Cincaze und andere vermerkten, daß die Stämme und Völker des Kaukasus Jahrtausendelang als Mittler in den Beziehungen zu den Kulturen des Alten Orients auftraten.! Die »wegweisende«, vermittelnde Mission des Kaukasus förderten neben anderen Faktoren der »organische Charakter« des Orients und das physisch-geographische Medium des Kaukasus und speziell Transkaukasiens. In der ukrainischen Literaturwissenschaft wird die Untersuchung dieser Erscheinung gegen Ende der zweiten Hälfte des 19. Jh.s aktiviert, als das durch die Forschung von T. Benfey vorgelegte »Vergleichs«material (Sanskrit, und zwar das »Pantschatantra«)* durch anderes ergänzt wurde.

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Published

1999-11-11

How to Cite

Hrivtsiyk , L. (1999). Das Problem der »kaukasischen Brücke« in der ukrainischen Komparativistik an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert . Georgica, 22, 106–111. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10735