Die Anfänge des Studiums der mittelalterlichen und neueren Geschichte Westeuropas in Georgien

Authors

  • Merab Kalandadze

Abstract

Der vorliegende Beitrag untersucht einen der kompliziertesten und interessantesten Zeitabschnitte, in dem in Georgien die Geschichte des westeuropäischen Mittelalters und der westeuropäischen Neuzeit erforscht wurde. Es ist die erste Hälfte des 20. Jhs., als trotz der Herrschaft des totalitären Regimes der Bolschewiki faktisch die Grundlage für die wissenschaftliche Erforschung und die Lehre des Mittelalters und der Neuzeit Westeuropas in Georgien gelegt wurde. Dies ist ein recht aktuelles Thema, das bis heute völlig unbearbeitet geblieben und noch nicht zum Forschungsgegenstand der georgischen Geschichtswissenschaft geworden ist. Das Studium der Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit Westeuropas besitzt in Georgien eine Tradition. Man kann es bedingt in drei Etappen gliedern. Wir betrachten es als ganz natürlich, daß sich die Erforschung und die Lehre der Geschichte dieser Zeit besonders seit 1918 entfalteten, nachdem die Georgische Staatsuniversität Tbilisı gegründet worden war.

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Published

2000-11-11

How to Cite

Kalandadze , M. (2000). Die Anfänge des Studiums der mittelalterlichen und neueren Geschichte Westeuropas in Georgien. Georgica, 23, 48–57. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10773