Ein Stifterbild georgischer Könige in einem Kloster auf dem Berg Athos

Authors

  • Crünter Paulus Schiemenz

Abstract

In der wenig umfangreichen Literatur über die georgische Wandmalerei spielt die Frage griechisch-georgischer Wechselbeziehungen eine wichtige Rolle. Noch im späten 14. Jh. hatte ein westgeorgischer Fürst einen griechischen Maler aus Konstantinmopel kommen und eine Kirche ausmalen lassen.! Griechische Einflüsse drückten sich aıber noch lange nach der Eroberung der Kaiserstadt am Bosporus durch die Türken im griechischen Beischriften der Wandmalereien aus. Diese wurden wiederholt mit dıem Heiligen Berg Athos in Verbindung gebracht, auf dem es schon seit dem 10. Jh. eiin georgisches Kloster gab.? Dieses, ; Movt] t@v ’Ißngwv, war zwar schon im 14. Jh. im die Obhut griechischer Mönche übergegangen, behielt aber eine georgische Minorütät? und seinen georgischen Namen, so daß z.B. georgische Könige es noch immer als »ihr« Kloster betrachteten und ihm ihre Munifizenz erwiesen. So ermöglichte die: Hilfe eines georgischen Königs Anfang des 16. Jh.s einen Wiederaufbau des Klosters.. König Aleksandre II. von Kaxeti (reg. 1574-1605) bezahlte die Schulden von Iviron.

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Published

2000-11-11

How to Cite

Schiemenz , C. P. (2000). Ein Stifterbild georgischer Könige in einem Kloster auf dem Berg Athos . Georgica, 23, 121–135. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10782