Nochmals zu den georgischen Handschriften der Universität Graz

Authors

  • Wachtang Imnaischwili

Abstract

Die 400 Jahre alte Universitätsbibliothek der zweitgrößten Stadt Österreichs Graz umfaßt 3 Millionen Bücher, davon 300000 Handschriften. Zu den ältesten zählt eine georgische Handschrift, das sogenannte XanmetiLektionar, das in das 7. Jahrhundert datiert wird. In der Handschriftenabteilung werden noch mehrere andere bedeutsame georgische Denkmäler aufbewahrt, die ich hier einzeln aufzählen will: Nr. 1: Xanmeti-Lektionar (7. Jh.); Nr. 2: Psalter, der ein Palimpsest darstellt (der erste Text ist armenisch) und den man in das 10. Jh. datiert; Nr. 3: die Vita des Swimeon Salos (swimeon salosis cxovreba) (10. Jh.); Nr. 4: besteht aus zwei Teilen: 1. iakob mocikulis Zamiscirva, 2. cesi sicmidis ganaxlebisa (10. Jh.); Nr. 5: ist eine lange Schriftrolle, aus drei Teilen zusammengefügt, die den Gottesdienst des Johannes Chrysostomos enthält. Außerdem werden in der Bibliothek drei Einzelblätter aufbewahrt: Nr. 6: ein Stück aus dem Johannesevangelium (A) und Nr. 7: die Blätter B und C: Teile aus ein und demselben Polykephalion aus dem 11. Jh. Nr. 3 und Nr. 5 sind in Nusxuri geschrieben, die anderen in Asomtavruli.

Downloads

Published

2004-11-11

How to Cite

Imnaischwili , W. (2004). Nochmals zu den georgischen Handschriften der Universität Graz . Georgica, 27, 99–106. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10959