Äquivalente deutscher geographischer Namen in georgischen Quellen
Abstract
Eigennamen — ein uralter immanenter Bestandteil der Sprache, der sich durch sein Gewicht und die Häufigkeit des Gebrauchs von anderen Nomen semantischer Subklassen unterscheidet — könnte man von der Position der Onomastik/ Toponomastik zu einem meisterforschten Sprachteil halten; aber Gleiches lässt sich nicht über ihre nationalen Äquivalente sagen, d.h. über die erhaltenen Einheiten durch den Transfer von einer in die andere Sprache, die aus der Sicht der Sprachbeschreibung als ein einigermaßen peripheres Phänomen gehalten werden und selten ın den Blickwinkel der linguistischen Forschung geraten, weswegen sie auch durch deutliche Unklarheiten charakterisiert sind. Von dieser Lage ausgehend ist das Ziel der vorliegenden Publikation, in synchronvergleichender Sichtweise die georgischen Äquivalente deutschsprachiger Toponyme basierend auf drei schriftlichen Quellen — dem „sazyvargaretis kvegnebis geograpiul saxelta ortograpiul leksikoni‘“ (Orthografisches Wörterbuch der geographischen Namen von Ländern des Auslands), dem georgischen „msoplio atlasi‘“ (Weltatlas) und auf georgischen Internetkarten (siehe Bibliographie) — zu untersuchen, sowohl gegebene Differenzen-Varianten als auch verbreitete Ungenauigkeiten-Mängel festzustellen und ihren zu vermutenden Ursprung zu erklären.


