Georgische Soldaten im Zuchthaus Brandenburg'
Abstract
arbeitete sie durch. Es handelte sich um das Ehrenbuch für im Zuchthaus Brandenburg-Görden ermordete Antifaschisten.” Band zwei der Dokumentation verzeichnete die von 1940 bis 1942 in Brandenburg-Görden Hingerichteten. Unter dem Datum des 8. September 1942 war eine Gruppe von Georgiern aufgelistet, deren Name, das Geburtsdatum, der Geburtsort, der Beruf, die Anklage sowie das Datum des Urteils und der Hinrichtung. Den zwölf Georgiern wurde der Verrat militärischer Geheimnisse, Wehrkraftzersetzung, Spionage, Kriegsverrat vorgeworfen. Ich machte mir Auszüge aus den Eintragungen, um bei Gelegenheit in Georgien selbst nachzufragen, was man über diese Menschen wisse. Bereits früher hatte ich schon die Namen anderer Georgier notiert, die im zweiten Weltkrieg in Deutschland umgekommen waren. Als Teilnehmer einer Saarländischen Woche in Tbilisi nahm ich die Gelegenheit wahr, beim Staatlichen Museum Georgiens vorzusprechen. Die Dolmetscherin brachte mich zu Guram Caize, einem Abteilungsleiter und dieser zu Professor Levan Xilashvili, dem Direktor des Museums.


