Das georgische Thema im Ilyrischen Nachlass des abasinischen Dichters Kjarim L. Myxc (1949-2001)
Abstract
Kjariım Myxc arbeitete nach der Beendigung der Schule in einem Betrieb für Gummiwaren in Cerkessk, leistete seinen Wehrdienst ab und war von 1970 bis 1975 Student am Literaturinstitut in Moskau, von wo er Reisen nach Zentralrussland, Burjatien, an den Amur und in die DDR unternahm. Anschließend wirkte er über zwanzig Jahre in der Redaktion der abasinischen Zeitung „Abaza$ta‘(dt. Abasinien) in Cerkessk. Bis zum abchasisch-georgischen Krieg erschienen hier auch sechs seiner Lyrikbände in abasinischer Sprache. Die erste Reaktion des abasinischen Dichters Kjariım Myxc’ auf die Ereignisse in Abchasien erschienen am 27. August 1992 in der Zeitung „AbazaöSta“‘: „Ja, Abchasen und wir sind leibliche Brüder, wir müssen uns in der Stunde des Unglücks gegenseitig unterstützen, wir müssen nebeneinander sein, und wenn es die Not erfordert, dann auch gemeinsam sterben."


