"Fragen des religiösen Eigentums der Stadtbevölkerung des östlichen Schwarzmeergebietes im 1. bis 4. Jahrhundert n. Ch. (anhand glyptischen Materials von Gonio-Apsaros) "

Authors

  • Marika Mshvildadze

Abstract

Die Städte am östlichen Schwarzen Meer Apsaros, Phasis (Fasis), Sebastopolis (Sevastopol), Pitiunt (Bievinta, Pizunda) (ab 2. Jh. n.Ch.) gehörten vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Ch. für Rom zu einem besonderen Verteidigungssystem mil strategischer Bestimmung ebenso wie ein bestimmter Teil der Provinz Kappadokien, der der nördlich-westliche Vorposten der Außenherrschaft der Römer in Kaukasien war. In den Schwarzmeerstädten Kolchetiens befanden sich die Garnisonen der Römer. In den Häfen der erwähnten so genannten Burgstädte lagen die großen Kriegsschiffe der Römer, die die militärische Kommunikation mit dem nördlichen Schwarzmeergebiet kontrollierten. In der ersten Hälfte des 2. Jh.s endete die Herrschaft der Römer bei Sebastopolis (Lucius Flavius Arrianus, Periplus = Arr., PPE, 17). Der Hauptstützpunkt ihrer Herrschaft war im äußersten Nordteil des östlichen Schwarzmeergebietes zunächst das Kastelum von Sebastopolis. Vom Ende des 2. Jh. n. Ch. ging der äußerste Meeresvorposten der Römer im westlichen Transkaukasien von der Sebastoboliser Festung („Phrurion‘“ genannt) in die Burgstadt Pitiunt über, was auch die Quellen bestätigen.

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Published

2011-11-11

How to Cite

Mshvildadze , M. (2011). "Fragen des religiösen Eigentums der Stadtbevölkerung des östlichen Schwarzmeergebietes im 1. bis 4. Jahrhundert n. Ch. (anhand glyptischen Materials von Gonio-Apsaros) ". Georgica, 34, 112–116. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/11316