Aus der Geschichte der georgischen Wandmalerei des frühen Mittelalalters
Abstract
lm Frühjahr 1991 wurde in Sida Kartli während eines Erdbebens zusammen mit ıderen Kirchen auch die Kirche des Hl. Giorgi von Kemerti beschädigt. Das zebäude zerbrach in zwei Teile; ein großer Teil der Wände und Gewölbe wurde zerstört — etwas besser überdauerte der Altar mit dem Tritonshorn. Als eine Folge der Zerstörung löste sich am Altar der Putz mit Fresken des 12./13. Jh.. Auf diese Weise kam eine frühere Malerei zum Vorschein. Sie befand sich auf beiden Seiten unterhalb ider Altarfenster in unmittelbarer Nähe der Öffnung in einer Höhe von etwa 160 cm. Von der ursprünglichen Wandmalerei der Kirche haben sich zwei Kompositionen erhalten, die erste davon, eine etwas größere Komposition, befindet sich südlich des Fensters, die zweite, kleinere, nördlich. Während der Restaurierung des Denkmals lösten Maler-Restauratoren des Zentrums für Erforschung, Fixierung und Restaurierung alter georgischer Wandmalerei beide Schichten von der Wand ab und hküberführten sie nach Tbilisi.' Sie werden jetzt im Zentrum für Erforschung, Fixierung lund Restaurierung alter georgischer Wandmalerei aufbewahrt.


