Assyrer im heutigen Georgien

Authors

  • Sophia Vashalomidze

Abstract

Anhand von Medienberichten, soweit sie dies ermöglichen, möchte ich eine kleine oziologische Untersuchung zur sozialen Situation der assyrischen Minderheit im Frut1gen Georgien durchführen. Zu Beginn meines Beitrages werden einige Fakten pus der Geschichte der Assyrer in Georgien zusammengefasst. amäische Inschriften des 5. Jahrhunderts vor Christus, die in Ostgeorgien gefunden urden, belegen, dass bereits in der Antike Beziehungen zwischen Mesopotamien und Georgien bestanden. Hieraus lässt sich folgemn, dass die syrischen Väter (um 550) aus Mesopotamien stammten; sie werden in der georgischen Literaturgeschichte Msurebi (georgisch asurebi/Syrer, Assyrer)! genannt Dreizehn syrische Väter ndeten im 6. Jahrhundert Klöster in Georgien.” Die kurzen Abhandlungen uber E;; Leben der assyrischen Väter ist ein Bestandteil des Werkes Das Leben Kartlis.” er Katholikos Arsen II. von Kartli verfasste eine Anzahl Viten der syrischen Väter, die das Klosterleben in Georgien begründeten. Seine Werke lassen gut erkennen, wie die Klostergründungen erfolgten, wie sich diese Stätten allmählich zu Kultur- und Bildungszentren entwickelten und wie sich die ideologische Situation wandelte. Hervorzuheben sind vor allem die Viten von Ioane Zedazneli, Sio Myvimeli, Davit Gare%eli, Abibo Nekreseli, Anton Martqgopeli, Ise Cilkneli und Ioseb Alaverdeli. Zwischen dem 10. und 12.

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Published

2012-11-11

How to Cite

Vashalomidze , S. (2012). Assyrer im heutigen Georgien . Georgica, 35, 121–134. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/11344