Der Kampf um die Autokephalie der georgisch-orthodoxen Kirche als Bindeglied zwischen Klerus und Nationalbewegung (1860-1918)

Authors

  • ÖLIVER REISNR

Abstract

Die Fragstellung von Sakralisierung der Nation und Nationalisierung der Religion entfaltete sich‘inGeorgien im Kräftefeld zwischen zarischer Kirchen- und Kolonialpolitik, einer entstehendn säkularen Nationalbewegung, veränderten Einstellungen in Teilen des
Klerus sowie den Wandel einer Agrargesellschaft im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Zunächst ist nach dem Wandel von Funktion und Rolle der georgischen Kirche nach derAnnexion durch das Zarenreich zu fragen, um die Spezifik zarischer
Kirchenpolitik z der südlichen Peripherie bei einem nichtslavischen Volk besser herauszuarbeiter In einem zweiten Schritt werden die Vorstellungen der Mitglieder der nationalgesinnteı Intelligenzija zur Religion kurz betrachtet. Im Mittelpunkt steht cxemplarisch die Frage nach der Autokephalie der georgischen Kirche, die nach 1905 zentrale Bedeutug gewann.

Downloads

Published

2017-11-11

How to Cite

REISNR , ÖLIVER. (2017). Der Kampf um die Autokephalie der georgisch-orthodoxen Kirche als Bindeglied zwischen Klerus und Nationalbewegung (1860-1918). Georgica, 38, 87–99. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/11406