Ein unbekannter Teil des georgischen Kulturerbes: Die Jugendstilarchitektur
Abstract
Das 19. Jh. war die Zeit, die der feudalistischen Periode in der Geschichte Georgiens ein Ende setzte und tiefgreifende Umbrüche in seinem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben herbeiführte. Georgien wurde zum politischen Zentrum des russi- schen Imperiums in Transkaukasien, dessen Ziel es war, das Land aufgrund seiner staatlichen Tradition sowie seiner bereits seit längerer Zeit bekannten günstigen geo- graphischen Lage als strategischen Punkt sowie als Verbindungsweg in den Handelsbe- ziehungen zwischen Europa und Asien zu nutzen. Diese Faktoren, die früher Ursache zu häufigen Zerstörungen und Verwüstungen Georgiens waren, trugen jetzt entschei- dend zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Landes bei.


