Gelati — das zweite Jerusalem und das neue Athen (900 Jahre seit der Gründung der Gelati-Akademie)
Abstract
Am Anfang des 12. Jahrhunderts beschloss der König des schon unabhängigen und wirtschaftlich erstarkten Georgiens Davit (IV.) der Erbauer (1089-1125) (georg: davit axmaßenebeli), in Westgeorgien, in der Nähe von Kutaisi (früherer Königssitz) einen ganz besonderen christlichen Dom zu bauen. Am vollkommensten und schönsten Ort, in Gelati, wurde 1106 der Bau des Doms begonnen.' Der König hatte bestimmt, dass dieser Dom „alle vorhergehenden Schöpfungen übertreffen sollte.“* Der König widmete diesen Dom, dessen Bau er direkt leitete und an einigen Bautätigkeiten er selbst auch teilnahm, der Heiligen Gottesmutter. Den Bau, der sich fast 25 Jahre hinzog, vollendete Demetre I. (1125-1156) während Sseiner Königsherrschaft im Jahre 1130.


