Die Frage der Geschichtsperiodisierung der georgischen Literatursprache

Authors

  • Surab Sardshweladse

Abstract

Die Periodisierung einer Sprache, die iiber reiche schriftliche Traditionen verfiigt, ist mit Schwierigkeiten verbunden. Umstritten ist auch die Periodisierung der georgischen Literatursprache. Ein Teil der Kartwelologen gliedert die georgische Literatursprache in drei Etappen: 1. Altgeorgische Sprache (5.-11.Jh.), 2. Mittelgeorgische Sprache (12.-18.Jh.), 3. Neugeorgische Literatursprache (vom 19.Jh. bis heute) (15, S.X, Anm. 1). A.Schanidse vermerkt, ,,die angefiihrte Gliederung” sei ,,natiirlich ein Ndherungswert. Eine genaue Grenzziehung zwischen Alt-, Mittel- und Neugeorgisch ist nicht moglich. Vergleichen wir beispielsweise die Sprache von ,Kilila und Damana‘ mit der der ,Weisheit der Liige‘, sehen wir, daf} ,Kilila und Damana*“ dltere Worter und Formen verwendet als das Buch ,Die Weisheit der Liige‘. Sie sind aber Werke ein und derselben Epoche* (15, S.01, Anm.2). Einer Gliederung der georgischen Literatursprache in drei Etappen neigen K. Kekelidse (6, S.32-33), G. Deeters (24, S.5), I. Kawtaradse (11), S. Tschumburidse (22) und andere zu.

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Published

1984-11-11

How to Cite

Sardshweladse, S. (1984). Die Frage der Geschichtsperiodisierung der georgischen Literatursprache. Georgica, 7, 5–12. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10054