Gibt es ein nachisch-daghestanisches Substrat im Swanischen?

Authors

  • Heinz Fahnrich

Abstract

In Georgica, Heft 6 (1983), hatten wir versucht, unter Hinweis auf das im zentralnord- und nordostgeorgischen Bergland vermutete nachische Substrat 1 eine alte Lehnwortschicht in der swanischen Sprache zu verdeutlichen, die am ehesten mit der nachisch-daghestanischen Sprachfamilie zu verkn¸pfen ist. Zu dieser Lehnwortschicht zahlen unseres Erachtens swan. mare "Mensch, Mann", nic/lic "Wasser" bac "Stein", der Name der Jagdgˆttin ÑDalì, der Stamm des Verbs li-kyrt-e Ñumzaunen, einfriedenì, de‰ Ñnicht (konnend), merˆil ÑSense, Sichelì, der Stamm des Wortes lerten Ñlinkerì und mˆglicherweise auch der Bergname Ailama.

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Published

1986-11-11

How to Cite

Fahnrich, H. (1986). Gibt es ein nachisch-daghestanisches Substrat im Swanischen?. Georgica, 9, 32. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10121