Byzantinisch oder georgisch? Sieben von der Forschung vernachlassigte Goldemails

Authors

  • Johanna Flemming

Abstract

Unter den ungefahr einhundert aus verschiedenen Werkstatten stammenden fig¸rlichen Goldemails, die das Triptychon der Gottesmutter von Chachuli zieren, finden sich sieben zusammengehˆrige, relativ kleine Brustbilder mannlicher Heiliger, die, obwohl sie im Ensemble der ganzen Dekoration gleichsam bescheiden zur¸cktreten, mehr Aufmerksamkeit verdienen, als ihnen bisher zuteil geworden ist. 1 Die vier Evangelisten Matthaus, Markus, Lukas und Johannes sowie die drei hochverehrten fr¸hchristlichen Bischˆfe Basilios, Gregorios der Theologe und Nikolaos, alle mit griechischen Namensbeischriften, halten jeder ein Buch in der Hand. Ihre Kˆpfe entsprechen den traditionellen, im Anschlufl an die rˆmische Portratkunst entwickelten ikonographischen Typen, zeichnen sich aber durch eine klare, lebendige Charakterisierung aus.

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Published

1986-11-11

How to Cite

Flemming, J. (1986). Byzantinisch oder georgisch? Sieben von der Forschung vernachlassigte Goldemails. Georgica, 9, 63–65. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10128