Sprachliche Eigenheiten des Mose Choneli
Abstract
Im zahlreichen, sich teilweise beträchtlich voneinander unterscheidenden Varianten ist diie Handschrift des Ritterromans "Amirandaredshaniani" überliefert. Eines ist allen Aıbschriften gemeinsam: Sie stammen aus der Zeit des Spätfeudalismus, der sog. "avorzinebis xana", dem 17.-19. Jh., sind also wesentlich späterer Entstehungszeit als dzas Original, dessen Schöpfung wohl im 12. Jh. anzusetzen ist'. Als Verfasser dieses Werks wird in Handschriften späterer Zeit allgemein Mose Choneli genannt. Sieht man vcon einigen phantasievollen Überlegungen ab, die Lebensgeschichte des Schriftstellers zu erhellen”, hüllt sich die Gestalt des Autors in völliges Dunkel. Ja, nicht einmal Name umd Herkunft des Verfassers können als völlig gesichert gelten, da sie erst Jahrhunderte naach der Entstehung des Werkes belegt sind. Die Reimung einer Strophe des "Wenpchistqaosani", die Rustweli zugeschrieben wird (von ihm selbst stammt oder sezinem Werk später hinzugefügt wurde), lässt vermuten, dass der Verfasser des "AMmirandaredshaniani” nicht aus Choni stammt, sondern aus Chomi, womit wohl nicht derr Ort in Pschawi, sondern am ehesten ein Ort im historischen Südgeorgien gemeint istt. Es fragt sich, ob aus dem sprachlichen Befund des Ritterromans Schlüsse auf das Dhiialektgebiet gezogen werden können, in dem sein Autor aufgewachsen ist.


