Feudalismus im georgischen Hochland: Wirklichkeit und Vorstellungswelt
Abstract
Während des 8. und des 9. Jhs. haben sich in Transkausasien eine Form von Landbe- sitz und eine politische Ordnung herausgebildet, die als „feudal‘“ beschrieben worden sind. Ähnlich wie in Westeuropa war der Feudalismus in Georgien durch folgende Merkmale gekennzeichnet: (1) die hierarchische und persönliche Beziehung zwischen Vasall und Patron (georg. patrongmoba), wo jener diesem seine Ehrerbietung erweist (Secgaleba); (2) an Bedingungen geknüpfter Landbesitz in Form von Lehen (georg. mamuli, sakargavi).
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Published
2002-11-11
How to Cite
Tuite, K. (2002). Feudalismus im georgischen Hochland: Wirklichkeit und Vorstellungswelt. Georgica, 25(1), 130–142. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/11488
Issue
Section
Ethnographie


