Parataxe riickbetrachtet (iiber den Kaukasus)

Authors

  • B. George Hewitt

Abstract

Altphilologen, die mit dem Problem einer historischen Erkldrung des jetzt allgemein als Subordination bezeichneten Phanomens (obgleich die herkdmmlichere Bezeichnung Hypotaxe ist) konfrontiert sind, kommen zu einer sehr einfachen Losung. So erklart der Latinist Woodcock (1968.98): ,,Subordinierte Gliedsétze entstehen dadurch, daB3 zwei unabhéingige Sétze so nebeneinandergestellt werden, daB der eine als abhdngig vom anderen empfunden wurde, z. B. ,,Das muBl gemacht werden; Das sagt der Meister” wurde zu ,,Der Meister sagt, daB das gemacht werden muf3“. Die zwei Hauptsitze sind zu einem geworden, und der urspriinglich unabhéngige Satz ,Das muf} gemacht werden* ist jetzt ein subordinierter Satz in der Funktion des Objekts zu dem Verb »sagen“. Eine solche parataktische Erklarung ist mir immer intuitiv plausibel gewesen, aber offensichtlich teilt nicht jeder diese Auffassung. Lightfoot (1979.30) lehnt diese Hypothese vollig ab mit den Worten: ,,Es ist wichtig, fritheren oder rekonstruierten Systemen keine ,,unnatiirlichen* Eigenschaften zuzuschreiben, obwohl dies oft geschieht. Palmer (1954) und andere Latinisten analysieren z. B.

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Published

1984-11-11

How to Cite

Hewitt, B. G. (1984). Parataxe riickbetrachtet (iiber den Kaukasus). Georgica, 7, 13–21. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10055