Georgische Lehnwörter im Batsischen (Zewa-Tuschischen)

Authors

  • Heinz Fähnrich

Abstract

Das Georgische, schon früh literarısch belegt, zählt zur Familie der Kartwelsprachen, während das Batsische zur nachischen Gruppe der nachisch-daghestanischen Sprachfamilie gehört. Beide Sprachen sind seit ältesten Zeiten benachbart. Etwa seit dem 8.-9. Jh. zogen die Batsen südwärts und erhielten Land im sogenannten Covata-Gebiet Tuschetiens (Indurta, Sagirta, Etelta, Caro, Mozarta)!, wo sie neben den georgischen Tuschen nördlich des Hauptkamms des Großen Kaukasus siedelten. Dieser Landstrich war aber extrem lawinengefährdet, und als dazu im 18. Jahrhundert die verheerenden Überfälle der Tschetschenen und Daghestaner überhandnahmen, begann die Bevölkerung abzuwandern und sich im kachetischen Alvani niederzulassen, wo sie anfangs in drei Dörfern lebte?. Nachdem im Jahre 1830 eine Lawine Etelta völlıg zerstört hatte, war die Abwanderungsbewegung der Batsen nicht mehr aufzuhalien: In wenigen Jahren war Covata völlig entvölkert?.

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Published

1998-11-11

How to Cite

Fähnrich , H. (1998). Georgische Lehnwörter im Batsischen (Zewa-Tuschischen) . Georgica, 21, 109–116. Retrieved from https://georgica.journals.humanities.tsu.ge/index.php/georgica/article/view/10593