Kartwelischer Wortschatz VIII
Abstract
Die neuere Geschichte der historisch-vergleichenden Erforschung der Kartwelsprachen begann mit der Publikation der grundlegenden Arbeit Givi Macavarianis über die Rekonstruktion dreier Sibilantenreihen in der kartwelischen Grundsprache ', der bald darauf zwei weitere wichtige Veröffentlichungen zum kartwelischen Wortschatz folgten: G. Macavarianis "Das gemeinkartwelische Konsonantensystem" * und T. Gamärelizes und G, Magcavarianis Gemeinschaftswerk "Sonantensystem und Ablaut in den Kartwelsprachen” *. In die von G. Matavariani vorgeschlagene Rekonstruktion des kartwelischen phonematischen Systems mußten nur wenige Korrektive eingebracht werden. In erster Linie handelt es sich dabei um die Rekonstruktion von Phonemen, deren Grundlage (regelmäßige Entsprechungen) schon früh N. Marr (georg. c : swan. h) * und M. Zana$&vili sowie G. Deeters (ageorg. s : swan. /) * erkannt hatten, die aber aufgrund geringerer Häufigkeit in den kartwelischen Morphemen keine entsprechende Berücksichtigung bei der Rekonstruktion des grundsprachlichen phonematischen Systems gefunden hatten.


